Textilbegriffe und Pflegeanleitung kurz & schlüssig erklärt

Baumwolle

Naturprodukt – die Samenhaare der Baumwollpflanze liefern den Grundstoff für Baumwolltextilien.
Vorteile: weiche, feine Fasern, hohe Feuchtigkeitsaufnahme, antistatisch.
Nachteile: wärmt nicht besonders gut und besitzt eine  geringe Elastizität,  trocknet nur langsam.

Elasthan

Elasthan ist eine synthetische Elastikfaser, die vermendet wird um Passform und Komfort zu verbessern.
Vorteil:  extrem dehnbar, pflegeleicht und formbeständig.
Je höher der Elasthananteil, desto besser passt sich die Kleidung an den Körper an.
Elasthan macht Stoffe dauerhaft elastisch und ist wie alle synthetischen Chemiefasern knitterarm, pflegeleicht und strapazierfähig.
Nachteil: Kleidung mit Elasthan, verträgt keine chlorhaltigen Bleichmittel und keine hohen Temperaturen.

Micorfaser

Microfaser ist eine moderne High-Tech-Faser aus Polyester oder Polyamid. Die  microfeinen Fasern werden zu Garn weiterverarbeitet.
Vorteil: Körperfeuchtigkeit kann gut verdunsten , leichtes und weiches Material, sehr strapazierfähig.

Nylon

Nylon ist eine besonders feine Chemiefaser aus Polyamid.Sie wurde in den 50er Jahren erfunden. Nylon ist besonders pflegeleicht, strapazierfähig, knittert nicht und trocknet schnell. Das macht Nylon zum idealen Material für sportliche wie elegante Kleidungsstücke.

Polyacryl

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Spandex

Ist der englische Ausdruck für Elasthan.

Baumwoll-Strech

Diese hochwertige Fasermischung verbindet den hohen Tragekomfort der Naturfaser Baumwolle mit den Vorzügen der Elastikfaser Elasthan. Das Ergebnis: optimale Anpassungsfähigkeit an den Körper und langfristig hervorragende Passform.

Mischgewebe

Als Mischgewebe bezeichnet man Gewebemischungen zum Beispiel  aus Naturfasern und Chemiefaser oder  verschiedener Kunstfasern. Diese  Garnmischungen haben den Vorteil, dass sie die Eigenschaften  der verschiedenen Ausgangsmaterialien verbinden: So bietet z.B. die Kombination aus Baumwolle und Polyester im Tragekomfort Vorzüge der Naturfaser, ergänzt durch die Pflegevorteile der Kunstfaser.

Viskose

Viskose ist eine Chemiefaser, sie ist die „natürlichste“ aller Chemiefasern. Dieser weiche fließende Stoff wird aus aus regenerierter Zellulose (Ausgangsmaterial Buchen- oder Fichtenholz oder nicht verspinnbare Baumwolle) hergestellt . Viskose kann nach Bedarf glänzend oder matt hergestellt werden. Je nach Glanz, Feinheit und Kräuselung kann der Viskose „Seiden“-, „Baumwoll-„ oder „Wolloptik“ gegeben werden. Viskose ist saugfähiger als Baumwolle aber muss vorsichtiger behandelt werden, nur im Schonwaschgang waschen, da sie nicht so reißfest und strapazierfähig ist.

Polyamid

Polyamid gehört zu den synthetischen Fasern. Die bekanntesten Markennamen sind: Perlon, Nylon und Helanca.

Diese Faser  ist federleicht und trotzdem  extrem reiß- und scheuerfest. Durch die geringe Knitterneigung ist Polyamid besonders pflegeleicht. Wasser perlt fast vollständig ab.

Verwendet wird Polyamid unter anderem für Sport- und Wetterbekleidung, Damenstrumpfhosen, Bademoden (in Kombination mit Elasthan)

Lycra


Lycra ist der geschützte Name für die hochwertige Elasthanfaser der Firma DuPont. Sie verleiht Kleidungsstücken dauerhaft Elastizität, optimale Passform und perfekten Sitz.

Siehe Textillexikon: Elasthan